Kinder reden – Erwachsene hören zu …

02. September 2010

Unter diesem Motto veranstaltet die Naturfreundejugend Deutschlands alle zwei Jahre den Kindergipfel. Beim Kindergipfel 2010 in Marburg (Deutschland) ging es um Fragen der weltweiten Gerechtigkeit.

Die Forderungen der rund 100 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen flossen in einen Zukunftsvertrag ein, der vor Ort an PolitikerInnen überreicht und an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags verschickt wurde. Beim Kindergipfel lernen Kinder und Jugendliche, ihre Positionen zu wichtigen Zukunftsfragen zu formulieren und auf Augenhöhe mit PolitikerInnen zu diskutieren. Deshalb ist der Kindergipfel als offizieller Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung” ausgezeichnet worden.

Hier kannst du in eine DVD reinschauen, die auf dem Kindergipfel gemacht wurde. Sie kann gegen eine Schutzgebühr von 1,50 Euro je Exemplar zzgl. Versandkosten bei der Naturfreundejugend Deutschlands angefordert werden.

Mehr Infos: Naturfreundejugend Deutschlands

Eisbär spielt Ball mit Zoobesuchern …

30. August 2010

Das Edelgas Helium ist wertvoll

27. August 2010

Der US-amerikanische Physik-Nobelpreisträger Robert Richardson hat sein Leben dem Helium gewidmet. Den Nobelpreis erhielt er für die Entdeckung des supraflüssigen Zustandes des Isotops Helium-3.

Auf dem Lindauer Nobelpreisträgertreffen 2010 allerdings warnte er, dass das für die Kryotechnik unverzichtbare Element binnen weniger Jahrzehnte von der Erde verschwinden könnte.

© Jonathan Trappe

© Jonathan Trappe

Professor Richardson hat das schon vor 15 Jahren erkannt, ein US-Gesetz von 1996 ist jedoch mit dafür verantwortlich, dass der größte Heliumvorrat der Welt in Texas seit Jahren unter Wert verkauft wird.

Die NASA zum Beispiel nutzt enorme Mengen Helium, um Raketentriebwerke zu spülen und sie machen sich nicht die Mühe, das Gas zurückzugewinnen, weil es so billig ist. 

Mit Helium gefüllte Luftballons müssten auf dem freien Markt eigentlich 100 US-Dollar pro Stück kosten, so Richardson im britischen „Independent“. Sind die Ressourcen einmal aufgebraucht, kann Helium nicht reproduziert werden.

Unverzichtbares Element

Verflüssigtes Helium ist als Kühlmittel zum Erreichen sehr tiefer Temperaturen unverzichtbar. In der Medizin wird es etwa in der Kernspintomographie (MRT) eingesetzt, mit der Radiologen Organe durchleuchten. Anti-Terror-Behörden sind bei der Technik der Strahlungsüberwachung auf Helium angewiesen.

In der Raumfahrt kühlt flüssiges Helium Infrarotteleskope und die hochempfindlichen Infrarotkameras in Weltraumteleskopen. Diese können nur nahe des absoluten Nullpunkts ohne zu stark störende Eigenwärme arbeiten. Das Edelgas ist außerdem unverzichtbar bei der Altersbestimmung von Gesteinen.

Quelle: Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen

Experiment: Der Bernoulli-Luftballon

20. August 2010

Puste den Luftballon auf. Schalte den Fön ein und lass den Luftballon auf dem Luftstrom des Föns tanzen.

Der Fön sollte dabei auf Kaltluft gestellt werden :) Auch Laubsauger und ein Wasserball oder ein Ventilator können für diesen Versuch in größerem Stil verwendet werden.

Luftballon und Föhn

Luftballon und Föhn

Erklärung: Um den Ballon oder Tischtennisball strömt die Luft des Föns. Der Ball wird geradezu von der Luft umschlungen. So drückt sie ihn von unten in die Höhe.

An seiner Hinterseite treffen sich die Luftströme wieder. Es kommt der sogenannte Bernoulli-Effekt zum tragen. Dieser Effekt zeigt sich bei bewegten Flüssigkeiten oder Gasen. In denen ist der Druck geringer.

Der Ball im Luftstrom wird durch den umgebenden Luftdruck stabilisiert und das von allen Seiten. Da die Strömung nicht gleichmässig ist, pendelt sich der Ruhepunkt des Balls stetig neu ein.

Materialien: Luftballon, Fön

Quelle: Netexperimente

NEU bei eiju Redaktion: Christina

20. August 2010

eiju-Redakteurin Christina

eiju-Redakteurin Christina

Ich heiße Christina, bin fünfzehn Jahre alt und wohne in Graz. Ich habe eine jüngere Schwester, die größer ist als ich und mit der ich mich sehr gut verstehe.

Zu meinen Hobbys zählen: lesen, lachen, lustig sein, reisen, Tennis spielen, neue Bekanntschaften machen, Spaß haben, Freunde treffen und mit der Familie Ausflüge unternehmen. Deswegen werde ich auch einige Artikel über Ausstellungen, Reisen und Sport schreiben.

NEU bei eiju Redaktion: Stefanie und Oliver

28. Juli 2010

Heute stellen sich euch zwei neue Redaktionsmitglieder – Stefanie und Oliver – vor, die seit dem Sommer 2010 mitarbeiten und spannende Artikel für die Homepage www.einstein-junior.at verfassen werden:

Stefanie

Stefanie

eiju Redakteurin Stefanie

Ich bin 11 Jahre alt, wohne im Bezirk Leibnitz und habe 5 ältere und 3 jüngere Geschwister. Unser Kater hat so rote Haare wie ich, nur ohne Locken. Die Sommerferien verbringe ich am liebsten auf dem Fahrrad oder im Pool. Am Wochenende spiele ich gerne Tennis.

Ab Herbst gehe ich in die Musikhauptschule Großklein und freue mich schon auf das Singen und das Klavierlernen. Mir gefällt fast jede Musikart, Hip Hop und Musicalsongs und alles zu dem man tanzen kann liebe ich am meisten. Ich habe auch schon zwei Jahre bei der Musicalakademie im Knielyhaus in Leutschach mitgemacht.

Außerdem bin ich bewegungssüchtig und mache deshalb gerne jeden Sport mit, außer Fußball. Beim Welschlauf oder Grazmarathon bin ich bereits auch mitgelaufen.

Berichten werde ich z.B. über: Das kommende Musical in Leutschach – Tennislernen oder anderen Sport – Flughafen Graz – Ministrantendienst und Sternsingen – Stiftsbibliothek Admont – Grazmarathon

Oliver

Oliver_2010

eiju Redakteur Oliver

Ich bin 13 Jahre alt, wohne im Bezirk Leibnitz und habe 2 Brüder und 6 Schwestern. Unser Kater hat so rote Haare wie ich, nur habe ich kürzere Haare. Die Sommerferien verbringe ich am liebsten im Freien, auf dem Fahrrad und auf dem Tennisplatz. Ich bin seit 2 Jahren Mitglied der Jugendfeuerwehr und da sehr aktiv dabei.

Ich gehe in die 4. Projektklasse der Musikhauptschule Großklein und freue mich schon auf die Schnupperlehre im Herbst als KFZ Techniker. Ich habe schon zwei Jahre bei der Musicalakademie im Knielyhaus in Leutschach mitgemacht.

Berichten werde ich z.B. über: Feuerwehrmuseum Groß St. Florian – Zotter Schokoladenmanufaktur – Altenbachklamm Oberhaag – Tramwaymuseum Graz – GKB Eisenbahnmuseum Lieboch

Liebe Grüße, Stefanie und Oliver

Keith Haring – ein fröhlicher Künstler

27. Juli 2010

Unsere redaktionelle Mitarbeiterin Christina hat auf der Einstein Junior Homepage einen spannenden Artikel über Keith Haring verfasst, über den bis September 2010 eine Ausstellung in der Wiener Kunsthalle läuft.

Hier nun ein Teil eines Videobeitrags zum “fröhlichen Künstler”:


Der Dieb kommt ins Haus

07. Juli 2010

Warum summen Mücken?

07. Juli 2010

Mücken sind doppelt lästig: Sie stechen und summen. Das Summen hat aber eine besondere Bedeutung …

Im Sommer sind Mückenstiche eine lästige Begleiterscheinung der Fortpflanzungsbemühungen von Stechmücken, da sie über die Stiche Blut saugen und dies zur Produktion ihrer Eier benötigen.

Männliche und weibliche Mücken erkennen einander an der Tonhöhe des Summens

Männliche und weibliche Mücken erkennen einander an der Tonhöhe des Summens

Werden wir nicht gestochen, dann kann uns stattdessen das Summen der Mücken schlaflose Stunden bereiten. Gerade im leisen Schlafzimmer hören wir dieses Summen besonders gut.

Ursache des Summens ist der Flügel-schlag, der nicht nur für den nötigen Auftrieb und die räumliche Bewegung der Mücken sorgt, sondern auch die umgebenden Luftmoleküle zu Schwingungen anregt. Diese Schwingungen nennen wir auch Schall, dieser breitet sich in alle Richtungen aus und wird von unserem Ohr als Summen wahrgenommen.

Was wir als störend empfinden, hat bei den Mücken einen tieferen Sinn. Mückenmännchen und -weibchen summen in verschiedenen Tonhöhen (das nennt man auch “Frequenz”). Damit können Mücken schon von weitem erkennen, um welches Geschlecht es sich bei der anderen Mücke handelt. Dabei gilt, dass Männchen mit einem höheren Ton summen.

Bestimmte Arten von Mücken gleichen ihre Tonhöhe an, wenn Männchen und Weibchen aufeinander treffen.

Copyright: Kids-and-Science

Neue Unternehmen: Stahl und Leder

29. Juni 2010

Liebe Kids!

Ich stelle euch zwei Unternehmen als spannende Exkursionsmöglichkeiten vor, die sich seit heute auf www.einstein-junior.at präsentieren:

- Wuppermann Austria: Bei der Firma Wuppermann Austria findest du die Möglichkeit, ein erfahrenes Steirisches Stahlunternehmen kennen zu lernen,  das gleichzeitig Spezialist für Forschung und Entwicklung ist und hochqualifizierte Mitarbeiter ausbildet … mehr Infos

- Boxmark Leather: Kaum zu glauben, was man alles mit Leder umkleiden kann. Die Firma Boxmark in Feldbach, die großen Wert auf eine fundierte Lehrlingsausbildung legt, gerbt Bullenhäute und verarbeitet sie zu feinstem Leder. Außerdem kann sie dir spannende Details über die Vernetzung innerhalb der Automobilindustrie geben … mehr Infos

Viel Spaß beim Besuch unserer Homepage und vielleicht eines der wirklich spannenden und vielfältigen Unternehmen!  :)