Die erste Österreichische Kinderzeitung …

02. März 2011

Kleine Kinderzeitung: Leo sucht Faschingsfotos

Kleine Kinderzeitung: Leo sucht Faschingsfotos

… ist mit viel Schwung und Engagement in Druck und online gegangen. Die Kleine Kinderzeitung ist eine Zeitung für und mit Kindern, die an ihre Lebenswelt und ihren Alltag anknüpft. Sie soll informieren, unterhalten, überraschen und Lust aufs Zeitunglesen machen.

So sucht z.B. Polizist Leo Fotos, Zeich-nungen, Gedichte, Geschichten, Bastelarbeiten, Witze und vieles mehr zum Thema Fasching, Verkleidung und Spaß … und alle Kinder sind aufgefordert mitzumachen.

Die Kleine Kinderzeitung möchte mit  einfachen Worten und vielen Bildern komplizierte Dinge so erklären, dass sie junge LeserInnen verstehen.

Das Kinderbüro Steiermark und ExpertInnen aus den Bereichen Kinderechte, Medienpädagogik usw. unterstützen die Redaktion der Kleine Kinderzeitung mit regelmäßigen Kinderredaktionssitzungen und garantieren, dass die Inhalte der Zeitung gemeinsam mit den Kindern festgelegt werden …

Weitere Infos und viel Spaß: www.kleinezeitung.at/kinderzeitung

Experiment: Leere Plastikflasche im Tiefkühlfach

23. Februar 2011

Legt man eine leere Plastikflasche, die gut verschlossen sein muß, in das Tiefkühlfach, dann verformt sie sich recht stark. Warum?

Warum verformt sich eine leere Flasche, wenn man sie ins Tiefkühlfach steckt?

Warum verformt sich eine leere Flasche, wenn man sie ins Tiefkühlfach steckt?

Ein schöner Versuch zum Luftdruck gelingt, wenn man eine leere Plastik-flasche, die gut verschlossen sein muß, in ein Tiefkühlfach legt.

Durch die starke Abkühlung der Luft im Inneren und die anschließende Volumen-verringerung dieser Luft entsteht ein Unterdruck in der Flasche. Da die Flasche nicht starr ist, sondern durch die dünne Flaschenwand sehr flexibel, wird die Flasche geradezu zerdrückt.

Es ist übrigens verblüffend, wie schnell beim Herausnehmen der Flasche aus dem Tiefkühlfach sich die Luft innen wieder erwärmt. Das wird deutlich sichtbar an ihrer raschen Rückverformung … gut zum Ausprobieren!

Mehr Infos: kids-and-science

Simon’s Cat ‘Fly Guy’

24. Januar 2011

Copyright: www.simonscat.com

Die Kartoffelbatterie

24. Januar 2011

Zink und Kupfer in einem Elektrolyt erzeugen Strom für eine Leuchtdiode.

Das brauchst du: 3 Kartoffeln, 3 Cent-Münzen, 3 Schrauben oder Beilagscheiben aus Zink (aus dem Baumarkt oder aus Papas Werkzeugkasten), 4 Kabel (Krokodilkabel oder Schaltlitze, an den Enden abisolieren), 1 LED ohne Vorwiderstand, 1 Messer

Kartoffelbatterie gezeichnet

Kartoffelbatterie gezeichnet

So geht’s: Erst mal die Kartoffeln an einer Seite flach schneiden – dann liegen sie besser. Dann werden in jede Kartoffel gegenüberliegend zwei Schlitze geschnitten. In den rechten Schlitz kommt jeweils eine Cent-Münze, in den linken die Schraube oder Beilagscheibe. Bei Metallteile müssen weit auseinander liegen und dürfen sich nicht berühren. Nun die Kartoffeln wie im Bild dargestellt in Reihe schalten. Beim Verbinden darauf achten, dass die Kartoffeln so ausgerichtet sind wie dargestellt und immer eine Verbindung zwischen Zink und Kupfer geschaffen wird. Beim Anschließen der LED bitte beachten, dass Leuchtdioden gepolte Bauteile sind. Das längere Beinchen muss an der Cent-Münze angeschlossen sein.

Was passiert? Viel Strom kann deine selbstgebaute Batterie nicht erzeugen – aber für eine LED, die sehr wenig Energie verbraucht, reicht es. Ist der Stromkreis der Kartoffelbatterie geschlossen, findet eine chemische Reaktion zwischen den beiden Metallen Kupfer und Zink und dem Saft der Kartoffel statt. Aufgrund der chemischen Reaktion beginnen die Elektronen durch die Kabel zu fließen. Nach dem Versuch die Kartoffeln wegwerfen - sie sind nicht mehr zum Verzehr geeignet!

Mehr Infos: Kids-and-Science

Öko-Abenteuer für Jugendliche

24. Januar 2011

Foto: Dimitry Sharomov/Mike Horn

Foto: Dimitry Sharomov/Mike Horn

Seit vier Jahren segelt der südafrikanische Abenteurer Mike Horn mit seinem Expeditionsschiff „Pangaea“ um die Welt und weist auf die Schönheit der Erde hin. Aber nicht allein: Immer wieder nimmt er Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren an Bord. „Explore – learn – act“, das ist sein Motto.

Die wechselnden Crews erkunden jeweils einige Wochen lang Ökosysteme, tauchen an Korallenriffen, steigen auf Berge, erleben die Arktis und lernen neue Technologien kennen. Wieder zu Hause, sollen sich die jungen Leute als Umweltbotschafter engagieren.

Gemeinsam mit Mike Horn wird NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND einen Jugendlichen im Sommer 2011 auf die Reise nach Kanada schicken.

Mehr Infos: National Geographic Deutschland

Erforsche die Steirischen Schätze des Alltags

13. Januar 2011

Das Volkskundemuseum in der Grazer Paulustorgasse ist die älteste und umfangreichste volkskundliche Sammlung des Universalmuseums Joanneum. Es wurde 1913 von Viktor Geramb gegründet u. nach einer Generalsanierung im Mai 2003 mit modernem Design wieder eröffnet. Im Herbst 2008 hat das Museum weitere Neuerungen präsentiert.

Steirisches WOHNEN und KLEIDEN, Steirischer GLAUBEN

Wissenswertes aus dem Steirischen Alltag

Wissenswertes aus dem Steirischen Alltag

Als Besucherin/ Besucher kannst du spannende Einblicke in die Welt der alltäglichen Gegenstände bekommen, die sich um die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen einst und jetzt drehen  und die unser kulturelles Leben erklären. „Dinge”-wie sie gelesen werden können, wie wir sie verstehen, verwenden oder auch nicht mehr verwenden – stehen im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung, die sich über eine Fläche von mehr als 1000 m2 erstreckt.

Nach wie vor in die Präsentation räumlich und thematisch integriert sind einzelne historische Einbauten aus der Frühzeit des Museums: eine originale Rauchstube aus der Weststeiermark sowie der in den 1930er-Jahren konzipierte Trachtensaal mit 42 lebensgroßen Figurinen.

Mehr Infos:
Volkskundemuseum
Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz
Tel:+43-316/8017-9881
email: volkskunde@museum-joanneum.at

Wie Schneeflocken entstehen

13. Dezember 2010
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Schneekristall unterm Mikroskop

Wenn in einer Wolke die Temperatur unter den Gefrierpunkt, also unter 0 Grad Celsius sinkt, bilden sich in ihr keine Wassertröpfchen, sondern Eiskristalle. Diese Kristalle verketten sich zu Schneeflocken. Die größer werdenden Flocken werden schließlich so schwer, dass sie zur Erde fallen.

Die Schneeflocken kommen jedoch nur dann als Schnee am Boden an, wenn die Temperaturen auf dem ganzen Weg, also von der Wolke bis zum Boden, unter dem Gefrierpunkt liegen.

Wie entstehen die unterschiedlichen Formen der Schneeflocken?

Die einmaligen Formen der Schneeflocken hängen mit der Temperatur und dem Wassergehalt in der Wolke zusammen. Zwar haben alle Eiskristalle jeweils sechs Seiten und sechs Spitzen, aber dennoch hat jede Schneeflocke ihre ganz eigene, individuelle Gestalt: Bei tieferen Temperaturen bilden sich eher sechseckige Schneeplättchen. Bei höheren Temperaturen entstehen kunstvoll wirkende, sechsarmige Sterne.

Da die Geschwindigkeit und die Richtung des Wachstums von Temperatur und Luftfeuchtigkeit abhängen, und diese nie für alle Schneeflocken völlig gleich sind,  sieht jede Schneeflocke ein klein wenig anders aus als die andere.

Mickys fröhliche Weihnachten

10. Dezember 2010

Experiment: Kristalle züchten

22. November 2010

Kristallzucht kann man zu Hause betreiben, die einzig nötigen Zutaten gibt`s in der Apotheke und aus dem Wasserhahn. Geduld muss jeder selbst mitbringen!

Kristalle finden wir zahlreich im täglichen Leben: Das Kochsalz in unserer Küche und der Zucker bestehen aus kleinen Kristallkörnern. Im Winter fällt Schnee, der in Form schön gestalteter Kristalle, den Schneeflocken, eine weiße Schicht auf dem Boden bildet. Schmucksteine und Mineralien in der Natur bestehen ebenso aus Kristallen.

Was sind Kristalle? Kristalle sind spezielle Zustände von festen Körpern, bei denen die Bausteine (Atome) in einer regelmäßigen Struktur angeordnet sind. Diese Anordung nennt man auch Kristallgitter. Kristalle entstehen durch natürliches Kristallwachstum oder durch Züchten. Während natürliche Kristalle oft fehlerhafte Stellen (Gitterfehler) in ihrem Aufbau haben, lassen sich durch das Züchten perfekte Kristalle herstellen.

Ein schönes Experiment zum Kristallwachstum für Kinder lässt sich mittels Kaliumaluminiumsulfat durchführen. Kaliumaluminiumsulfat, auch bekannt unter dem Namen Alaun, ist in Apotheken als farbloses Pulver (Salz) erhältlich. Übliche Handelsgröße ist ein 1 kg Becher. Es zeichnet sich durch gute Lösbarkeit im Wasser aus.

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Was ist ein Impfkristall?

Was ist ein “Impfkristall”? Um einen Kristall zu züchten, wird ein sogenannter “Impfkristall” benötigt. Dieser heißt so, weil er den Ausgangspunkt des Kristallwachstums darstellt und durch ihn erst das weitere Wachstum ermöglicht wird. Der Impfkristall wird später in  die Wachstumslösung gehängt. Kleine Impfkristalle entstehen, wenn man eine Lösung von Kaliumaluminiumsulfat in Wasser mehrere Stunden oder Tage in einer kleinen Schale stehen lässt. Dabei wird ein Teil des Wassers verdunsten. Am Boden bilden sich mehrere kleine Kristalle, die man mit einer Plastikpinzette “herausfischen” kann. Die größten dieser Kristalle kann man als Impfkristall verwenden.

Was ist eine gesättigte Lösung? Zunächst stellt man eine gesättigte Lösung aus Kaliumaluminiumsulfat her. Dazu verwendet man am besten ein Glas heißes Wasser, in welches man unter Rühren solange etwas von dem Salz gibt, bis es sich nicht weiter auflöst. Bleiben einige Körner am Boden liegen, ohne sich aufzulösen, so haben wir eine gesättigte Lösung hergestellt. Es empfiehlt sich, destilliertes Wasser zum Herstellen der gesättigten Lösung zu verwenden.

Der Impfkristall wird an einem Faden befestigt und nach dem Erkalten in die Salzlösung gehängt. Am besten legt man ein dünnes Stäbchen quer über das Glas und befestigt daran den Impfkristall. Der Impfkristall sollte frei in der Lösung hängen und nicht die Glaswände berühren.

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Warum wächst ein Kristall?

Warum wächst der Kristall? Nun stellt man diese Anordnung an einen ruhigen Ort ohne starke Zugluft und ohne Sonneneinstrahlung. Ein Teil des Wassers wird nun verdunsten. Da in der Lösung in einer bestimmten Menge Wasser nur eine bestimmte Menge Salz gelöst sein kann, wird beim Verdunsten des Wassers ein Teil des Salzes “ausfallen”, d.h. die Lösung verlassen. Dies kann durch kleine Kristallkörner am Boden oder durch Anlagern am Impfkristall erfolgen. Wahrscheinlich wird beides geschehen. In manchen Experimenten kann man sogar beobachten, dass eine dicke Salzschicht am Glasrand innen, oben und sogar außen entsteht.

Nach einigen Tagen oder Wochen wird der Kristall zu einer stattlichen Größe herangewachsen sein. Man kann ihn aus der Lösung nehmen und trocknen lassen.

Copyright: Kids-and Science

Kinder TV-Serien vor ca. 40 – 50 Jahren …

22. November 2010